Erlebnisberichte

Auf dieser Seite sammeln wir die Eindrücke unserer Segelteilnehmer. 

 


Geburtstags-Törn mit 100 Gästen
Geburtstags-Törn mit 100 Gästen

Juni 2016 

Liebes Team der Sir Shackleton, liebe Skipper Christian und Klaus,

Ein außergewöhnliches Wochenende liegt hinter uns und das in vielerlei Hinsicht.

Zum Einen bin ich zum ersten Mal 60 geworden (!) und als segelbegeisterter Mensch war es mir wichtig den vielen lieben Menschen um mich herum, Anteil haben zu lassen an dem was mich so sehr begeistert und von dem ich nicht genug kriegen kann.

Zum Anderen hattet Ihr zum ersten Mal 7 vollbesetzte Halbtagestörns an einem Wochenende inkl. Freitagabend zu meistern! Knapp über hundert Menschen galt es bei meinen Tages- und Nacht-Törns auf das auf Reede liegende Schiff, die „Sir Shackleton“ ein- und auszuschiffen, zu verköstigen und von der Segelschifffahrt zu begeistern.

Das ist Euch vortrefflich gelungen. Nur strahlende Gesichter und selbst meine Vereinskameraden vom Segelclub, durchweg erfahrene Segler, waren mehr als überrascht, hatten sie doch ein echtes Seeschiff auf dem Ammersee nicht erwartet. Auch seemannschaftlich war einiges geboten an diesem Wochenende. Von den verschiedenen An- und Ablege- Manöver an der Boje, mehrere Male vor Anker gehen, sowie das Meistern von Regenschauern, Flauten und selbst Starkwindphasen, es war alles dabei. Kompliment für Eure dabei gezeigte Professionalität und Glückwunsch zu diesem tollen Schiff.

Anbei ein Paar Fotos zu diesem beeindruckendem Wochenende. Ich werde Euch und die Sir Shackleton uneingeschränkt weiterempfehlen! Wünsche Euch allen viel Erfolg, Mast- und Schotbruch sowie stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Euer Pasquale Forte


28.06.2016 Der letzte Dienstag im Juni war ein weiterer hitzegeplagter Junitag mit dem ständigen Versuch den Heerscharen an Stechmücken zu entrinnen. Die Idee, diesen Abend mit einer Sternenfahrt, also einem Segeltörn in den Sonnenuntergang zu verbringen, war schon ein reizvoller Gedanke. In die Tat umgesetzt, bedeutete dies noch viel mehr! Kaum abgelegt, kam man in den vollen Genuss der Stille fern vom Ufer. Autolärm, Rasenmäher, Baustellentätigkeiten, Menschenaufläufe - alles war wie weggeblasen und es begleitete uns nur ein leises Plätschern am Rumpf des Zweimasters bei unserer Fahrt durch die sogenannte "Südsee" des Ammersees und ab und an ein Kuckucksruf. Herrlich! Alle Mitsegler genossen diese Ruhe für sich und da fiel uns mit einem mal auf, dass Segeln wohl kein Hobby der unzähligen Stechmücken ist. Hier war keine mehr zu sehen. Entspannung pur. Langsam fing Skipper Klaus das Kruschteln an und brachte einen kleinen Teakholz-Klapptisch in die Cockpit-Mitte. Dann eine hübsche Tischdecke und kurze Zeit später war das Buffet eröffnet mit kulinarischen Kostlichkeiten aller Art. Es wehte nur ein leiser Wind, so dass wir uns voll auf die vielen Köstlichkeiten und das Springen der Fische um uns herum konzentrieren konnten. Gut gestärkt und bei bester Stimmung verräumten wir Geschirr und Gläser, als just in diesem Moment eine schöne Brise zum Segeln einlud. Kreuzend rauschten wir mit dem schönen Spitzgatter mal mit Blick auf die Alpenkette, mal mit Blick auf den Sonnenuntergang durchs Wasser, bis die Sonne gänzlich untergegangen war, was wir selbstverständlich gebührend mit einem gekühlten Sundowner genossen haben. Die Sonne war verschwunden, die Alpen ebenso. Im Dunkel der Nacht kamen immer mehr Sterne zum Vorschein und wir versuchten uns an den Lichtern am Ufer zu orientieren. Es wehte weiterhin einen schön gleichmäßigen Wind. Die Kuscheldecken wurden hervorgeholt und der Sternenhimmel gedeutet. Nachtsegeln ist einzigartig. Leider war es dann doch langsam Zeit geworden, die Segel zu bergen und an der Heimatboje anzulegen. Bei der Überfahrt zurück an Land stellten wir überrascht fest, dass wir doch 6 Stunden auf dem See verbracht hatten. Sie waren vergangen, wie im Flug. Und wir waren alle völlig entspannt und doch gefesselt von den Eindrücken des Törns. Ein herzliches Dankeschön an den Skipper für dieses schöne Erlebnis, das tolle Verwöhnprogramm und die Tatsache, dass man sich zu jedem Zeitpunkt sicher aufgehoben gefühlt hat. DANKESCHÖN, Anja

 


Christine & Marcel beim "After-Work-Sail"
Christine & Marcel beim "After-Work-Sail"

Erlebnisbericht vom 13.8.2015 von Christine und Marcel aus Finning

 Wenn man mal für irgendwann so rein gar nichts geplant hat, sollte man es tunlichst vermeiden, im Craft Bräu in Dießen, ein.. na gut, zwei, ja, stimmt, vier oder fünf Bier trinken zu gehen. Nicht nur, dass dies dort vorzüglich schmeckt. Es kann nämlich auch passieren, dass man über einen Flyer stolpert, der zum Mitsegeln am Ammersee einlädt. Und wenn es dann noch ganz dumm läuft, ist gerade auch noch einer der Eigner anwesend, der einem erquickend von Geschichte und Erlebnissen berichtet, die einen dort erwarten. Kurzum, nach einem, na gut, zwei... ja, stimmt, vier oder fünf Bieren, sagt man schließlich zu, in Kürze solch einen Segeltörn zu buchen. Nicht etwa, weil man sich dazu genötigt fühlt, sondern weil der Augen Glanz des Miteigners und Skippers, seine Stimme und Beschreibung und die jeder Pore entströmende Begeisterung für dessen Lebenswerk es einem unmöglich machen, sich als nächstes irgendetwas anderes vorzunehmen, als den Ammersee "on boat" - bzw. " ship", wie man auch gleich lernt; weil Boote kein Deck haben, Schiffe aber schon. Ganz einfach! Kurz und gut, zehn Tage später sind wir.. sagen wir, "on board". Für einen der Skipper ist die Sachlage von wegen Boot und Schiff nämlich völlig klar, während der andere da noch reichlich Diskussionsbedarf sieht. Also, jedenfalls waren wir auf dem Segeldings und es ist einfach grandios, was einen dort erwartet. Viel Boot/Schiff, ein absolut irres Ambiente und zwei glückliche, mit sich und der Welt im reinen befindliche Skipper \Eigner, denen man ansieht, dass sie in diesem Moment nichts lieber tun, als die bunte Schar laienhaft Segelbegeisterter über den Ammersee zu kutschieren - obgleich es keine Pferde gab. Das Wetter ist phantastisch, die Stimmung gelöst und man muss sich sehr genau seine erste Getränkebestellung überlegen, denn einfach " Bier" gibt es nicht. Und bei Unschlüssigkeit kann es passieren, das Skipper Christian meint, er komme dann einfach später noch mal vorbei, wenn man wisse, was Sache sei. Extrem freundliche Bodenständigkeit und mit ein Grund dafür, dass man sich auf der "Sir Shackleton" gleich zu Hause fühlt. Skipper Klaus gibt äußerst bereitwillig Auskunft darüber, was es denn mit dem Boots-/Schiffsnamen auf sich hat (die Kurzversion dauert ca. 15 Minuten und während der Langversion kann man bestimmt vier verschiedene Biersorten durchprobieren).  Was kann man noch sagen... eine Flaute, die zum Baden einlädt, fast schon frischer Wind, der die Sir Shackleton auf 5 Knoten (9,26 km/h) treibt, ein traumhafter Sonnenuntergang und zwei wunderbare Menschen, die einem dies alles mit ihrer Passion, Begeisterung und Menschlichkeit ermöglichen. Wir kommen wieder!


Wie ein Urlaubstag
Wie ein Urlaubstag

 Erlebnisbericht vom 6.8.2015 
Mit dem Gewinn "After-Work"-Segeln ist ein lang gehegter Wunsch, wieder einmal zu segeln, für mich in Erfüllung gegangen. Meine Tochter und ich wurden  gestern, gemeinsam mit insgesamt sechs anderen Passagieren an Bord der SIr Shackleton gebracht und durften dort einen wirklich schönen Törn in den lauen Sommerabend hinein erleben. Nach einer kurzen Einweisung ging`s los in gemächlichem Tempo, der Wind wollte sich noch etwas ausruhen. Das tat jedoch der guten Laune an Bord keinen Abbruch, es war bestens für alle gesorgt. In der Mitte des Ammersee wurde kurz beigedreht und wer wollte, konnte ein kurzes willkommenes Bad im Ammersee nehmen. Einfach herrlich und erfrischend. Zurück an Bord kam dann die ersehnte Brise auf, so dass wir wie schwerelos über den See glitten. Meine Tochter durfte sogar an die Pinne und war begeistert. Skipper Christian sorgte dann für eine rustikale Brotzeit, nichts kann besser sein, wenn man draussen unterwegs ist, mit den passenden Getränken zum "sun-downer". Auf dem Rückweg konnten wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang bewundern, wir waren mit uns und der Welt im Einklang. Ruhig und harmonisch lief der Abend aus als Skipper Christian uns abschliessend mit dem Beiboot wieder an Land brachte. Ein rundherum gelungener Urlaubstag direkt vor der Haustür.

Viele Grüsse und noch einmal vielen Dank.

Susanne T.




Musikalische Einlage bei der Geburtstagsfeier von Jürgen an Bord der "Sir Shackleton"
Musikalische Einlage bei der Geburtstagsfeier von Jürgen an Bord der "Sir Shackleton"

Ein wirklich runder Geburtstag auf der SIR SHACKLETON!

 

Juli 2015. Mit den besten Freundinnen und Freunden ein Geburtstags-Segeltörn auf dem Ammersee, das war der Plan. Wir legten bei St. Alban um 15h ab, kurz nachdem das Gewitter südlich am Ammersee vorbeigezogen war. Also gab es noch kräftigen Wind und den nutzten unsere Käpt'n Christian und Klaus aus! Wir segelten am Westufer des Ammersees bei ordentlich Wind und hatten viel Spaß an Bord! Abendessen vor Anker und -wer wollte- ein kleines Bad im See vorweg, gab es anschliessend in der Uttinger Bucht bei einer selbst gemachten Bayrischen Brotzeit von Christian. Lecker! Dann ging es auf zum Sonnenuntergang-Segeln: Wie bestellt rissen die Wolken auf und wir genossen den rosa-blauen Himmeln im Sonnenuntergang und im Süden das Alpenglühen der Berge! Dazu stilvoll Akkordeon-Klänge unserer Eva und der Sun Downer von Christian! Zurück um 22h bei der Kapelle von St. Alban ging es mit dem Beiboot wieder zurück an Land! Es war für alle eine gelungene Feier in den Geburtstag! Wir sehen uns wieder! Viele Grüße! Jürgen W. aus München


Mama ahoi! Muttertag auf dem Ammersee
Mama ahoi! Muttertag auf dem Ammersee

Erlebnisbericht vom 10 .Mai 2015

Der Anruf des Landsberger Extra hat mich doch sehr überrascht: hatte ich meine Teilnahme an der Verlosung zum Muttertag-Segeln auf der „Sir Shackleton“ schon längst vergessen. Natürlich habe ich mich sehr gefreut. Das war aber nicht die einzige Überraschung: Am Sonntagmorgen trafen wir uns bei Sonnenschein, und (fast) bayerischem Himmel am Steg von St. Alban. Unser Skipper, Christian Seelos, hieß mich und die anderen Mitsegler herzlich willkommen. Als er uns eröffnete, dass für meinen Mann und unsere beiden Töchter auch noch Plätze an Bord frei seien, zögerten wir nicht lang. So hatte ich wider Erwarten einen Muttertag-Ausflug mit der ganzen Familie! Unser Skipper brachte uns mit dem Ruderboot trocken an Bord der anmutigen Holz-Ketsch „Sir Shackleton“. Nach einer kurzen Einweisung setzten wir schon bald die Segel und es ging am Wind und mit Lage Richtung Stegen. Zur Mittagszeit konnten wir den Anker in der Bucht von Schondorf werfen. Hier genossen wir im Sonnenschein die hervorragende mediterrane Küche unseres Skippers, den selbstgemachtem Kuchen seiner Frau und den frisch auf dem Boot zubereiteten Kaffee. Bei achterlichem Wind und jetzt so richtig bayerischem Himmel segelten wir an Herrsching vorbei zurück nach Diessen. Begleitet von glitzerndem Wasser und einem wunderbaren Blick auf die schneebedeckten Berge. So ein Panorama gibt es halt nur an Bord! Ein angenehmer Segelwind und die Sonne meinten es sehr gut mit uns. Was wir morgens nicht zu hoffen wagten, wurde am Ende des Tages doch wahr: wir ersegelten den Ammersee tatsächlich einmal von Süd nach Nord und von Nord nach Süd. Der mit spürbar viel Liebe vorbildlich gepflegte Segler von 1952 bot uns allen reichlich Platz zum Sonnenbaden, Relaxen und Genießen. Jeder durfte mithelfen, sei es beim Segel setzen, an der Pinne oder bei Manövern. Mit viel Ruhe und Geduld erklärte Christian die nötigen Handgriffe und Techniken. Für sämtliche Fragen hatte er ein offenes Ohr und gab bereitwillig und sehr fundiert Auskunft. Wie oft bei so schönen Erlebnissen ging der Tag viel zu schnell vorüber. Unserem sehr herzlichen Skipper samt seiner sympathischen Frau einen großen Dank. Ein Törn auf der „Sir Shackleton“ – ein Muss für jeden Ammersee-Liebhaber und Genießer! Marion F.